7 Schlüssel für echte Selbstliebe – Teil 2 

 9. Februar 2022

von Imke Köhler

Welche Faktoren darüber entscheiden, ob du wirkliche Selbstliebe fühlst

Ich möchte dir meine Erkenntnisse über die 7 Schlüssel für echte Selbstliebe vermitteln. In dem ersten Teil dieses Blogbeitrags ging es um die Schlüssel 1 bis 4. Jetzt stelle ich die die weiteren Schlüssel vor, welche ich in meinem eigenen Prozess erfahren habe.

Schlüssel 5 – Loslassen emotionaler Abhängigkeiten

In meinem eigenen Prozess habe ich mir – wie oben beschrieben – bewusstgemacht, dass ich mich nicht wirklich selbst lieben konnte. Gleichzeitig ist mit dieser Erkenntnis für mich deutlich geworden, dass ich unbewusst die echte Selbstliebe bisher mit etwas anderem ersetzen wollte, nämlich der Bestätigung von außen.

Loslassen emotionaler Abhängigkeiten

Mein Glaube war: Je mehr positive Bestätigung ich von anderen bekomme, umso wertvoller und liebenswerter sei ich. Umso mehr könne ich mich auch selbst „lieben“. Es entstand eine emotionale Abhängigkeit von den Bewertungen anderer. Diese Abhängigkeit beinhaltete aber eben auch die Kehrseite: Je weniger Bestätigung ich bekomme, oder je negativer die Bewertungen anderer sind, umso weniger bin ich es wert, geliebt zu werden.

Ein unterm Strich sehr schmerzhafter Zustand. Denn auch die positive Anerkennung oder Bestätigung macht nicht wirklich satt, sondern eher hungrig nach mehr. Denn wenn ich in mir selbst keine Verbindung zu meinem Wert habe, kann ich es auch nicht wirklich annehmen, wenn mir jemand anderes etwas Positives entgegenbringt.

Bestätigung und Anerkennung haben nichts mit echter Liebe bzw. Selbstliebe zu tun. Denn sie stecken voller Bewertungen, die eine Zufriedenheit mit bestimmten Anteilen ausdrücken, gleichzeitig jedoch andere Anteile nicht mit einbeziehen oder sogar ablehnen. Selbstliebe ist bedingungslose und wertfreie Annahme. Also ist es hilfreich, sich nicht mehr von den Bewertungen und Bestätigungen anderer abhängig zu machen.

Schlüssel 6 – Verantwortung übernehmen und die eigene Wahrhaftigkeit leben

Dieser 6. Schlüssel ergibt sich automatisch aus dem 5. Schlüssel. Je mehr ich die emotionalen Abhängigkeiten loslasse, umso mehr werde ich auch dahin kommen, mich selbst zu fragen: Wer bin ich wirklich? Solange ich noch auf Bestätigungen von außen warte bzw. meinen Wert darüber definiere, gibt es immer auch die unbewusste Angst vor Ablehnung.

Schlüssel der Selbstliebe

Die Frage: „Was denken die anderen über mich?“ wird Dreh- und Angelpunkt meiner Entscheidungen im Kleinen und Großen sein – meist vollkommen unbewusst. Ich habe die große Angst, dass mich niemand mehr will, wenn ich zeige, was und wie ich wirklich bin. D.h. um entweder Bestätigung zu erhalten oder um Ablehnung zu vermeiden, lebe ich nicht wirklich meine eigene innere Wahrheit, sondern passe mich an, ordne mich unter bis hin zum Verbiegen und Selbstverleugnen.

Und ich verrate dabei die Liebe zu mir selbst. Möchte ich lernen, mich selbst wirklich zu lieben, gilt es, sich diese Mechanismen bewusst zu machen und aufzudecken. Wenn es um Entscheidungen geht, kann ich mich also hinterfragen, was ich wirklich will, unabhängig von der Reaktion anderer. Und dann kann ich es in kleinen Schritten wagen, meine eigene Wahrheit auch im außen zu vertreten.

Meine Erfahrung ist, dass es eher sehr positiv von anderen Menschen aufgenommen wird, wenn man klar die eigene Wahrheit lebt. Entscheidend ist die Art und Weise, wie ich meine Wahrheit kommuniziere. Und hier habe ich jede Menge Spielraum, um das auf liebevolle und wertschätzende Art zu tun.

Schlüssel 7 – Bewusstheit für den inneren Selbstdialog

Wie gehe ich mit mir im alltäglichen Leben um? Diese Frage ist von zentraler Bedeutung, wenn ich echte Selbstliebe fühlen möchte. Es heißt, wir denken ca. 60.000 Gedanken am Tag. Ein sehr großer Anteil davon umfasst den Dialog mit uns selbst. Und in diesem Selbstdialog spiegelt sich immer aktuell wieder, wie sehr bzw. wie wenig ich mich selbst aktuell liebe.

In dem Selbstliebe-Prozess kann ich mit der Anwendung der ersten 6 Schlüssel schon sehr viel bewirken. In meiner eigenen Entwicklung habe ich erfahren, dass sich alleine durch das Lösen von Glaubenssätzen und Widerständen schon jede Menge automatisch verändert. Denn: Unter all den Schichten von Limitierungen und Selbstabwertungen schlummert mein (und dein) Wahres Selbst, mein gesundes Selbstwertgefühl und damit auch die Selbstliebe.

Verantwortung übernehmen

Je mehr Schichten also gelöst sind, umso besser kann sich mein Wahres Selbst mit all seiner Liebe zeigen und ausdrücken. Und das, ohne sich irgendwelche Strategien überlegen zu müssen. Plötzlich folge ich einfach meinen natürlichen Impulsen und stelle mich immer weniger in Frage. Ich fühle mich immer freier. Das ist wunderbar. (Hier beschreibe ich mehr zu dem Prozess: „Befreie dein Wahres Selbst“)

Gleichzeitig beeinflusse ich mich täglich mit diesen 60.000 Gedanken permanent – auf die eine oder auf die andere Weise. Folge ich nämlich weiterhin dem bisherigen Programm und denke abwertend, vergleichend, verurteilend über mich, wird das entsprechende Auswirkungen haben. Das, was ich vielleicht vorher durch das Lösen von Glaubenssätzen und Widerständen schon erreicht haben, verwässert wieder. Diese Verwässerung kann auch wieder ganz kippen.

Es liegt in meinem Einfluss und auch in meiner Verantwortung, wach zu werden für das, was ich denke. Das ist gar nicht so schwer. Ich kann mir einfach vornehmen, während des Tages (wenn ich nicht gerade beansprucht bin mit Arbeit), innezuhalten und mich zu allererst einfach nur zu beobachten in meinen Gedanken. Wenn ich dann merke, dass mein „Radiosender“ auf Selbstabwertung oder irgendetwas Destruktives gestellt ist, kann ich einfach entscheiden, den „Sender“ zu wechseln.

Ich stelle meinen inneren „Radiosender“ auf eine positive Frequenz. Z. B. kann ich dann bewusst Gedanken der Dankbarkeit denken, oder ich sehe mich einfach um und bemerke gedanklich all die Dinge, die ich schön finde oder lustig, oder über die ich mich freuen kann. Ich kann mir bewusstmachen, wie faszinierend mein Körper funktioniert oder ähnliches. Manchmal ist es aber schwierig, solche positiven Gedanken zu denken, weil ich evtl. die Dankbarkeit gar nicht fühlen kann und mich das frustriert.

die eigene Wahrhaftigkeit leben

Dann ist das ein Zeichen für einen Widerstand oder eine Blockade. Dann kann ich innerlich diesen Widerstand einfach lösen, indem ich Ja dazu sage, dass ich gerade keine Dankbarkeit fühle. Ja dazu sagen, dass mich das frustriert. Das sind dann vielleicht nicht die positiven Empfindungen, die ich mir wünsche, aber ich bin mitten im Praktizieren von Selbstliebe. Denn Selbstliebe bedeutet: Bedingungsloses Annehmen!

Meiner Erfahrung nach sind diese 6 Schlüssel die wichtigsten Faktoren für echte Selbstliebe. Sie beeinflussen sich teilweise gegenseitig und stehen in Wechselwirkungen zueinander. Und in dem Selbstliebe-Prozess geht es darum, diese 7 Schlüssel immer wieder zu reflektieren und sich bewusst zu machen, welcher Schlüssel aktuell mehr Aufmerksamkeit benötigt. Im Grunde ist dies ein Prozess, der nie aufhört oder aufhören sollte.

Denn als menschliche Wesen sind wir darauf programmiert, uns permanent weiter zu entwickeln und zu wachsen. Deswegen kommen wir im Leben immer wieder in herausfordernde Situationen, in denen es wichtig ist, Blockaden zu lösen, unseren gedanklichen Fokus bewusst auszurichten, unsere Wahrheit zu finden und Verantwortung zu übernehmen. Ich weiß allerdings, dass dieser Prozess nach einer Art „Grundreinigung“ immer leichter und angenehmer verläuft.

der innere Selbstdialog

Mein Coaching Angebot: „Befreie dein Wahres Selbst“ beinhaltet genau diese „Grundreinigung“. Wenn du also gerne Unterstützung hättest und schnell vorankommen möchtest, dann vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch mit mir.